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Aktuelles

19.04.2020

Andacht am 1. Sonntag nach Ostern

Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Spruch der Woche: 1. Petrus 1,3

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Lied: Mit Freuden zart EG 108

1. Mit Freuden zart zu dieser Fahrt lasst uns zugleich fröhlich singen,
beid, groß und klein, von Herzen rein mit hellem Ton frei erklingen.
Das ewig Heil wird uns zuteil, denn Jesus Christ erstanden ist,
welchs er lässt reichlich verkünden.

2. Er ist der Erst, der stark und fest all unsre Feind hat bezwungen
und durch den Tod als wahrer Gott zum neuen Leben gedrungen,
auch seiner Schar verheißen klar durch sein rein Wort, zur Himmelspfort
desgleichen Sieg zu erlangen.

3. Singt Lob und Dank mit freiem Klang unserm Herrn zu allen Zeiten
und tut sein Ehr je mehr und mehr mit Wort und Tat weit ausbreiten:
so wird er uns aus Lieb und Gunst nach unserm Tod, frei aller Not,
zur ewgen Freude geleiten.

                                                   Text: Georg Vetter 1566 Melodie: Böhmische Brüder 1566

Psalm 116

Das ist mir lieb,
dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.
            Denn er neigte sein Ohr zu mir;
            darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.
Stricke des Todes hatten mich umfangen,
des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen;
ich kam in Jammer und Not.
            Aber ich rief an den Namen des HERRN:
            Ach, HERR, errette mich!
Der HERR ist gnädig und gerecht,
und unser Gott ist barmherzig.
            Der HERR behütet die Unmündigen;
            wenn ich schwach bin, so hilft er mir.
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele;
denn der HERR tut dir Gutes.
            Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,
            mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Ich werde wandeln vor dem HERRN
im Lande der Lebendigen.
            Ich will den Kelch des Heils erheben
            und des HERRN Namen anrufen.

Lesung aus dem Ersten Testament: Jesaja 40,26-31
Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt. Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Lied: Der schöne Ostertag EG 117

1. Der schöne Ostertag! Ihr Menschen, kommt ins Helle!
Christ, der begraben lag, brach heut aus seiner Zelle.
Wär vorm Gefängnis noch der schwere Stein vorhanden,
so glaubten wir umsonst.
Doch nun ist er erstanden,
erstanden, erstanden, erstanden.

2. Was euch auch niederwirft, Schuld, Krankheit, Flut und Beben -
er, den ihr lieben dürft, trug euer Kreuz ins Leben.
Läg er noch immer, wo die Frauen ihn nicht fanden,
so kämpften wir umsonst.
Doch nun ist er erstanden,
erstanden, erstanden, erstanden.

3. Muss ich von hier nach dort - er hat den Weg erlitten.
Der Fluss reißt mich nicht fort, seit Jesus ihn durchschritten.
Wär er geblieben, wo des Todes Wellen branden,
so hofften wir umsonst.
Doch nun ist er erstanden,
erstanden, erstanden, erstanden.

                     Text: Jürgen Henkys 1983 Melodie: bei Dirk Raphaelszoon Camphuysen 1624

Evangelium  Johannes 20,19-29
Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

Thomas aber, einer der Zwölf, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich's nicht glauben. Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Lied: Gelobt sei Gott im höchsten Thron EG 103

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5. Nun bitten wir dich, Jesu Christ, weil du vom Tod erstanden bist,
verleihe, was uns selig ist. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

6. O mache unser Herz bereit, damit von Sünden wir befreit
dir mögen singen allezeit: Halleluja, Halleluja, Halleluja.

                                                   Text: Michael Weiße 1531 Melodie: Melchior Vulpius 1609

Fürbitten

Wir beten zu dir, Gott, weil wir dir zutrauen, dass du hörst.
Auf unsere Klagen in dieser Zeit.
Auf unsere Trauer über die Einschränkungen, in denen wir leben müssen.
Auf unsere Angst um Menschen, die erkrankt sind.

Wir beten zu dir, Gott, weil wir erwarten, dass du unsere Hoffnung erfüllst.
Unsere Hoffnung, dass die geflüchteten Menschen Hilfe bekommen.
Unsere Hoffnung, dass Kinder nicht allein gelassen werden.
Unsere Hoffnung, dass die Auferstehung deines Sohnes in unserem Leben spürbar wird.

Wir beten zu dir, Gott, weil wir wissen:
So oft schon hast du uns Kraft gegeben.
So oft schon hast du unsere Tränen getrocknet.
So oft schon hast du deinen Engel an unsere Seite gestellt.
Sei nicht ferne.
Sei nicht ferne von uns.
Und nicht von denen, die wir in unseren Gedanken haben….

Vaterunser

Lied: Er ist erstanden, Halleluja EG 116,4

»Geht und verkündigt, dass Jesus lebt, darüber freu sich alles, was lebt.
Was Gott geboten, ist nun vollbracht, Christ hat das Leben wiedergebracht.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott, der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja! Jesus bringt Leben, Halleluja!

                                                           Text: Ulrich S. Leupold 1969 Melodie: aus Tansania

Segen

Selig seid ihr, die ihr glaubt.
Berufen seid ihr, Gottes Liebe zu bezeugen.
Wiedergeboren seid ihr zu einer lebendigen Hoffnung.

Der Friede Christi ei mit euch!
Sein Wort wirke durch euch mit befreiender Kraft.
Sein Geist spreche durch euch. Amen.


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