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Aktuelles

04.04.2020

Andacht zum Palmsonntag

Andacht am Sonntag Palmarum, 5.4.2020

Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Licht haben. (Johannes 3,14b.15)

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Lied: Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken EG 91

1. Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken,
mich in das Meer der Liebe zu versenken,
die dich bewog, von aller Schuld des Bösen
uns zu erlösen.

7. Da du dich selbst für mich dahingegeben,
wie könnt ich noch nach meinem Willen leben?
Und nicht vielmehr, weil ich dir angehöre,
zu deiner Ehre.

8. Ich will nicht Hass mit gleichem Hass vergelten,
wenn man mich schilt, nicht rächend wiederschelten,
du Heiliger, du Herr und Haupt der Glieder,
schaltst auch nicht wieder.

Text: Christian Fürchtegott Gellert 1757
Melodie: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen

Psalmgebet: Christushymnus EG 760

Seid so unter euch gesinnt,
wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus
entspricht:
Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
sondern entäußerte sich selbst
und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich
und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Er erniedrigte sich selbst
und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht
und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen sollen,
dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Evangelium - Johannes 12,12-19

Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!  Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9): »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte. Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.

Lied: Dein König kommt in niedern Hüllen EG 14

1. Dein König kommt in niedern Hüllen, ihn trägt der lastbarn Es'lin Füllen,
empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen Friedenspalmen,
bestreu den Pfad mit grünen Halmen; so ist's dem Herren angenehm.

2. O mächt'ger Herrscher ohne Heere, gewalt'ger Kämpfer ohne Speere,
o Friedefürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren
den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.

4. Und wo du kommst herangezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen,
es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, dass auf empörter Erde
der neue Bund gestiftet werde, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.

5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue
zu uns, die wir sind schwer verstört. Not ist es, dass du selbst hienieden
kommst, zu erneuen deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört.

Text: Friedrich Rückert 1834
Melodie: Johannes Zahn

Fürbitten
Du, Jesus, ziehst ein. Damals in Jerusalem.
Heute in unsere Herzen.
Mit deinem Werben für die Liebe.
Mit deinem Werben für Mitgefühl.
Darum bitten wir dich für alle, die jetzt leiden,
die unter Aufbietung aller Kräfte arbeiten,
für uns:
Lass uns die Nähe spüren, die andere Menschen uns geben.
Lass uns die Hilfe annehmen, die andere Menschen uns anbieten.
Lass uns Freude empfinden mitten in der Anstrengung der Tage.
Und Dankbarkeit, dass wir nicht allein sind.

Vaterunser…

Lied: Verleih uns Frieden

Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.

Text und Melodie: Martin Luther 1529

Segen

Gott, stärke meinen Rücken,
so dass ich aufrecht stehen kann, wo man mich beugen will.
Gott, Zärtlichkeit bewahre meine Schultern,
so dass die Last mich nicht niederdrückt.
Gott, Nächstenliebe bewege mich,
so dass ich mich öffnen kann,
wo Zuneigung vonnöten ist.
Gott, dein Segen sei mit mir. Amen.


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