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Aktuelles

20.01.2021

Wort für den Tag - 21.1.21

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. (Lukas-Evangelium Kapitel 21, Vers 25)

Es scheint, als ob der Himmel auf die Erde stürzt. Merkwürdige Zeichen stehen uns direkt vor Augen. Die Gestirne sind unberührt. Ich erlebe Gesunde, Kranke, Einsame und Menschen, die zur Arbeit müssen. Es gibt Menschen, die freiwillig zu Hause bleiben und solche, die den Sinn dessen anzweifeln. Im Lockdown ist die Welt ungewöhnlich ruhiger. Und doch ist in mir selbst ein Toben und Donnern. Ich verstehe den Sinn vieler Bestimmungen nicht.

Hüten wir uns vor schnellen Deutungen der Pandemie „um Gottes und der Menschen willen“. … Auf die Frage, wozu das alles gut sein soll, sollten wir zuerst antworten: ich weiß es nicht - und wir sollten es auch nicht besser wissen wollen als andere. Die fromme Mutmaßung, es gäbe gewiss einen Sinn, etwas Gutes, einen verborgenen Plan dahinter, den Gott allein kenne, wäre zynisch.“ (nach Julia Knop, Dogmatikerin, Erfurt - siehe auch: Es geht an die Substanz. Tag des Herrn Nr. 1 vom 10. Januar 2021 S. 9)

Eines weiß ich aber, ich kann Vieles durchstehen. Meine Großeltern und Eltern haben mir erzählt, dass sie Schlimmes erlebten. Und ich bin schon so alt, dass auch ich selbst Einschränkungen erlebte. Diesen ‚Schatz‘ möchte ich gerne an meine Kinder weitergeben; in der Familie und auch den Kindern in der Gemeinde.

Für ihre Unbeirrbarkeit ist die heilige Agnes bekannt. Das wenige, was wir von ihr wissen lesen Sie am besten hier nach. https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Agnes_von_Rom.htm  Agnes lehrt mich: verlier Dein Ziel nicht aus den Augen. So empfindest Du Umwege oder Hürden eben nur als Verzögerung. Sie hatte Gott an ihrer Seite. Welch Trost, denn ich glaube, dass Gott auch mir ganz nah ist. Deshalb kann die Bauernregel des heutigen Tages eine Verheißung für die Früchte meines Lebens sein: „Scheint zu Agnes die Sonne / wird später die Ernte zur Wonne!“

Lied (Link zum Hören von Text und Melodie , dann können Sie mitsingen)

1. Du kommst mir so nah wie niemand sonst. Du bist immer da, wohin ich auch komm.
Denk ich an ein Wort, hast du es schon längst gehört.

R: Flieg ich dahin, wo die Sonne aufgeht, oder ans Ende des Meers, wo sie versinkt, überall dort wird deine Hand mich halten, weil dein Licht in die die Dunkelheit dringt, weil dein Licht in die Dunkelheit dringt.

2. Wohin kann ich gehn, wo du nicht bist? Gibt es einen Ort, wo du mich nicht siehst?
Steige ich hinauf zum Himmel, da bist du auch.

3. Du hast mich gewollt, so, wie ich bin. Schon vor der Geburt hast du mich gesehn.
Deine Liebe reicht viel weiter, als ich versteh.

Bridge: /: Sieh dir mein Herz an, wenn ich Gefahr laufe mich zu entfernen von dir.
            Sieh dir mein Herz an, zeige mir den Weg auf, den Weg zurück zu dir. :

Gebet

Du, Gott, durchdringst alles.
Du bist ohne Anfang und ohne Ende.
Egal, wie was wir Menschen glauben,
du schenkst uns jeden Tag neu.
Danke für jeden Tag.
Danke für alles.

Amen.

Vorschlag für den Tag

Nehmen Sie sich heute etwas Zeit (beim Spaziergang) und lauschen Sie in Ihre Vergangenheit.
Welche Ziele hatten Sie früher? Erinnern Sie sich, mit welchem Eifer Sie dafür eingetreten sind?

Ich wünsche Ihnen Stärke im Leben.
Johannes Knackstedt, Gemeindereferent


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