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Aktuelles

25.01.2021

Wort für den Tag - 25.1.2021

Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille. (Markus 4, 37-39)

Wort für den Tag

In unserem Leben tobt ein Sturm. Ein Virus hat alles durcheinandergewirbelt und bringt tiefe Fragen an die Oberfläche: Welchen Stellenwert hat die Gesundheit, welchen Platz hat der Tod in unserem Leben, wie sieht Trost im Angesicht eines einsamen Sterbens aus, wie viel Einsamkeit ertragen wir? Und dann diese Geschichte aus dem Markusevangelium! Mit zwei Worten bringt Jesus einen Sturm zum Schweigen. Der Wind legt sich, das Wasser liegt ruhig vor ihm und den Jüngern, Stille. Was bin ich neidisch! So eine Sehnsucht nach Stille habe ich.

Und dann stutze ich. Weil Gott mir diesen Frieden schon schenkt! Nicht, indem Corona vorbei ist, wie meine sechsjährige Tochter manchmal betet. Nein, es ist ein Frieden, der anders ist als erwartet und der fein und zärtlich ist. Zum Beispiel: Eine Tasse Kaffee in Ruhe. Ein handgeschriebener Brief. Ein unerwartetes Dankeschön. Ein Lächeln unter der Maske. Ein Moment der Verbundenheit. Das Gefühl: Wir sitzen alle in einem Boot. Kurzum, es ist die Fähigkeit oder besser die Bereitschaft unter all den schrecklichen Nachrichten die guten zu finden, mit offenen Augen und weichem Herzen. Dann legt sich der Sturm im Inneren.   

Lied

Befiehl du deine Wege, EG 361:

Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Gebet

Gott, manchmal haben wir Angst – vor Ansteckung und um das Miteinander in unserem Land. Manchmal sind wir überfordert – von den Nachrichten, von Homeschooling und Homeoffice. Manchmal ist die Sehnsucht groß – nach Gemeinschaft, nach Leichtigkeit. Gott, du weißt das alles. Du kennst uns. Wir bitten dich: Bleib bei uns, hilf uns hindurch. Still den Sturm in unseren Herzen!

Tag-Werk

Schreiben Sie heute und am besten regelmäßig auf, wofür Sie aus vollem Herzen dankbar sind. Das verändert nicht Ihr Leben, aber den Blick darauf.

Frohe Grüße, Ihre Katja Schmidtke


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