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Aktuelles

05.02.2021

Wort für den Tag - 6. Februar

Wort zum Tag für den 06.02.2021

Matthäus 6,11 : „Unser täglich Brot gib uns heute“

Vor kurzem las ich in unserer Halleschen Tageszeitung die Überschrift „Die Deutschen backen in der Krise neben Kuchen auch Brot“. Na ja, dachte ich, irgendwie muss man sich ja beschäftigen. So langsam bekommt man ja auch den Trübsinn vor lauter Risiko und Einschränkungen. Da ist es doch schön, wenn die Facebook-Gruppe „Selber Brot & Brötchen backen“ sich jede Woche über mehrere Tausend neue Mitglieder freuen kann. Es kann ja nicht schaden in einer Krise sich an Überlebenstechniken zu erinnern. Wir sollten unseren Kindern wirklich wieder öfters das Schwimmen lernen, in der Wildnis mit Baumpilzen Feuer machen und auch selbst aus Roggen und Dinkel Brot backen. Aber dann wird in der Zeitung doch noch die definitive psychologische Erklärung für das „Warum“ vom Experten geliefert: „Brot steht für das Überleben. Und wenn ich selbst backe, kann ich noch besser überleben“, heißt es dort.

Die Zeitung kommt bei uns spätestens am übernächsten Tag in die blaue Tonne. Die Bibel hat Bleiberecht. Und da steht bei Matthäus, was Millionen Menschen fast wöchentlich sprechen: “Unser täglich Brot gib uns heute“. Dahinter steht die tiefe Erfahrung, dass wir unser Leben nicht selbst backen können. All das, was unser Leben am Leben erhält, die Liebe, die Hoffnung, die Zuversicht und der Glaube, dass wir getragen und aufgefangen werden von einem Gott, der uns liebt, hängt nicht von uns ab. Wir glauben, dass uns unser täglich Brot und was wir wirklich zum Leben brauchen geschenkt wird. Wenn wir uns bemühen, wird es auch nicht altbacken oder schimmelt, wenn wir es mal im Küchenschrank vergessen.

Wir brauchen auch keinen High Tech-Backofen. Wir müssen nur die Hände falten und darum bitten: „Unser täglich Brot gib uns heute“. Wir können dabei getrost auch die FFP2 Maske abnehmen, unser Gott ist uns immer  näher als die erlaubten 1,5 Meter. Das klappt auch zu Hause am Küchentisch. (wie gesagt, das Rezept steht bei Matthäus)

Gebet:
Liebender Gott, Du weißt, was wir Menschen für unseren Körper und unsere Seele brauchen. Du hast von Allem genügend geschaffen. Es braucht kein Mensch und kein Tier zu hungern. Gib uns auch heute unser täglich Brot und lass es uns mit denen teilen, die noch Hunger haben.

Kleine Achtsamkeitsübung:      
Nehmen Sie ein Stück Brot in den Mund, es kann auch schon älter sein. Sie können die Augen dabei geschlossen halten. Lassen Sie es weich werden. Bewegen Sie es mit Gaumen und Zunge im Mund. Schmecken Sie, wie sich der Geschmack verändert. Wie sich die Konsistenz verändert. Kauen sich bedacht. Schlucken Sie nicht vorschnell. Spüren Sie, wie es mehr wird. Genießen Sie!

Ihr Horst Bartsch (Heilandsgemeinde)


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