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Aktuelles

22.04.2020

Wort für den Tag: Donnerstag, 23. April

Im Bistum Magdeburg wird heute das Fest des Adalbert von Prag gefeiert. Er stammte aus einer slawischen Adels­familie und wurde auf den Namen Vojtech getauft. Seine Eltern schickten ihn 972 an die Magdeburger Domschule. Nach seiner Firmung nannte er sich nach seinem Gönner, dem Magdeburger Erzbischof, Adalbert. 981 kehrte er nach Prag zurück, wo er die Priesterweihe empfing und später Bischof wurde. Auf einer Missionsreise durch Preußen erlitt er zu Tenkitten am Frischen Haff am 23. April 997 den Märtyrertod.

„Wenn es also eine Ermahnung in Christus gibt, einen Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, ein Erbarmen und Mitgefühl, dann macht meine Freude vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig, einträchtig.“ (Phil 2,1f)

Wort für den Tag:

Immer häufiger wird in diesen Tagen darüber diskutiert, die Kindertagesstätten wieder zu öffnen. Wie die Leopoldina aufzeigte, gäbe es dafür gute Gründe. Kinder brauchen Gleichaltrige, um mit­einander zu spielen. Sie brauchen die Kindergärten, um mögliche Bildungs- und Sprachdefizite durch die Herkunft zu kompensieren. Und manche brauchen den Rückzugsraum einer Einrichtung, um vor Übergriffen geschützt zu werden. Solange das nur bedingt möglich ist, sind wir gefordert, auf die Kleinen zu achten. Bettina Wegner hat unsere Verantwortung 1978 in ein einfühlsames Lied gekleidet. Darin heißt es: „Sind so kleine Hände, winz'ge Finger dran. Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann. … Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht. Grade, klare Menschen wär'n ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel.“

Adalbert von Prag war vom Erzbischof Adalbert so beeindruckt, dass er seinen Namen übernahm. Beeindrucken wir unsere Kleinen, indem wir die Worte des Paulus beherzigen und versuchen, in Liebe füreinander da zu sein – voller Mitgefühl und Erbarmen.   

Lied: „Hände die schenken, erzählen von Gott“ (GL 803)

Hände, die schenken, erzählen von Gott. Sie sagen, dass er mich erhält. Hände, die schenken, er­schaf­fen mich neu. Sie sind der Trost dieser Welt.

Worte, die heilen, erzählen von Gott. Sie sagen, dass er zu mir steht. Worte, die heilen, befreien mich heut’. Sie sind das Licht dieser Welt.

Augen, die sehen, erzählen von Gott. Sie sagen, dass er auf mich schaut. Augen, die sehen, sie öffnen die Tür. Sie sind die Hoffnung der Welt.

Lippen, die segnen, erzählen von Gott. Sie sagen, dass er mich erwählt. Lippen, die segnen, sind Freude für mich. Sie sind die Zukunft der Welt.

Gebet:           

Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie machen uns Freude, aber auch Sorgen. Segne sie! Schenken ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie unterstützen und begleiten. Und hilf uns, ihnen gute Vorbilder zu sein. Bleibe bei uns, wir vertrauen auf dich. Amen.

Und was tun mit der freien Zeit?

Die Kinder schauen auf uns – Kinder brauchen Vorbilder. Ein Lächeln, ein guter Zuspruch sind auch auf 2 Meter Abstand möglich. Achten wir heute einfach auf die Kinder und versuchen wir, ihnen ein Vorbild zu sein, so wie es Erzbischof Adalbert für den Schüler Vojtech war. Gehen wir liebevoll miteinander um. Wenn das für Sie zu unkonkret ist, hören Sie sich das Lied „Kinder“ von Bettina Wegner an und lassen Sie sich davon inspirieren.

Ihnen allen einen Tag voller liebevoller Momente wünscht Ihnen Pfarrer Magnus Koschig, Katholische Gemeinde Heilig Kreuz


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