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Aktuelles

25.04.2020

Wort für den Tag: Samstag, 25. April

Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Mk 16,15b

Heute ist der Tag des Evangelisten Markus. So ganz viel weiß man nicht über diesen Mann. Selbst der Name soll einigen Wissenschaftlern zufolge erst nachträglich gewählt worden sein.
Bedeutsam ist das Markus-Evangelium insbesondere, weil es das älteste der vier Evangelien ist. Die Evangelisten Matthäus und Lukas haben kräftig von ihm abgeschrieben. Das Markus-Evangelium ist um das Jahr 70 verfasst worden. Sein Schreiber greift dabei auf die Erzählungen der ersten Christengemeinden zurück. Er sammelt, sortiert und fügt die einzelnen Stücke zu einem Gesamtwerk zusammen, das es in dieser Form zuvor noch nicht gegeben hat.
Das Bibelwort, das immer über dem Tag des Evangelisten steht, stammt aus der letzten Erzählung des Evangeliums. Hier erscheint Jesus nach seiner Auferstehung den verzagten Jüngern und gibt ihnen den Auftrag, aller Welt von ihm zu erzählen. Besser bekannt ist die Version bei Matthäus, da sie bei jeder Taufe vorgelesen wird.
Der Evangelist hat mit seiner Zusammenstellung der Erlebnisse um Jesus Christus auch von seinem eigenen Glauben erzählt.

Wie ist das eigentlich mit meinem Glauben, frage ich mich manchmal. Was kann ich Menschen antworten, die mich danach fragen? Welche Erlebnisse sind mir wichtig dafür? Welche biblischen Geschichten? Auch das ist Predigen des Evangeliums: Vom eigenen Glauben sprechen, mit anderen darüber ins Gespräch kommen. Und ganz besonders wichtig ist es genau dann, wenn der Glaube unsicher zu werden droht.

Lied: Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154; GL 552)

1. Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt,
dass unser Licht vor allen Menschen brennt!
Lass uns dich schaun im ewigen Advent!
Halleluja, Halleluja!

2. Tief liegt des Todes Schatten auf der Welt.
Aber dein Glanz die Finsternis erhellt.
Dein Lebenshauch bewegt das Totenfeld.
Halleluja, Halleluja!

Psalmgebet am Tag des Evangelisten Markus, aus Psalm 57:

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe. Ich rufe zu dir, Gott, dem Allerhöchsten, zu dir, der meine Sache zum guten Ende führt. Gott, sende deine Güte und Treue.
Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, dass ich singe und lobe. Wach auf, meine Ehre, wach auf, Psalter und Harfe, ich will das Morgenrot wecken! Herr, ich will dir danken unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Leuten. Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Erhebe dich, Gott, über den Himmel und deine Ehre über alle Welt! Amen.

Und was tun mit der freien Zeit?

Was glauben Sie?
Vielleicht ergibt sich ja ein Gespräch darüber mit den Menschen in Ihrem Haushalt bei einem gemütlichen Frühstück oder einem ausgedehnten Mittagessen. Ich selbst genieße solche Gespräche Frühstückstisch, bei denen nicht gleich alles "richtig" sein muss.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühlingssamstag zusammen mit eins, zwei, drei… Menschen!

Ihre Simone Carstens-Kant, Pfarrerin der Marktgemeinde


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