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„MUSAIK. Jazz in Fugen“ -  Kulturelle Öffnung über die historischen Gebetstübchen

Plakat Musaik 2021 Harmonie und Rhythmik finden sich sowohl im Jazz als auch der Architektur. Das Auftaktevent “Musaik. Jazz in Fugen“ knüpft an diese Gemeinsamkeit an. Am Samstag, d. 4. September 2021, öffnet um 16:00 Uhr die Marktkirche Halle die Gebetstübchen um das Kirchengebäude zur Stadt hin. Musikalische Momente und die Stimmen verschiedener Instrumente verbinden sich zum MUSAIK. Hier, an der Fuge zum Stadtraum – den Gebetstübchen an der Außenseite  der Marktkirche – kommen hallesche Musikerinnen und Musiker zu einem Jazz-Live-Konzert zusammen.

Bereits ab August sind Kunstinteressierte zu einem Hörspaziergang im Außenraum der Kirche, entlang der Türen der Gebetstübchen eingeladen. In kurzen Interviews trifft man vorab die Musikerinnen und Musiker, ihre Ideen für die musikalische Interpretation der Fuge und Eindrücke der Marktkirche. Dafür können in der Kirche ein Ton-Gerät und Kopfhörer ausgeliehen werden. Ab sofort sind die Interviewsequenzen auch hier auf der Website der Marktkirchengemeinde zu finden (s.u.).

Nach dem Auftaktevent "Musaik in Fugen" vor der Marktkirche erwartet am 4. September die Besucherinnen und Besucher eine weitere Premiere. Erstmals feiert die Gemeinde das "Hoffest an der Marktkirche". Ab 17:30 Uhr wird der Innenbereich zwischen Marienbibliothek und Gemeindehaus zum Treffpunkt. Neben kulinarischen Angeboten und Gesprächsanlässen, wird mit dem Konzert der halleschen Band "Knoten 46" der Musik auch hier viel Raum eingeräumt.

 

 

Kontext

Das Projekt findet im Rahmen des EFRE-Konzepts zur Sanierung und Ertüchtigung der Marktkirche, die Einzeldenkmal und Kulturerbe ist, statt und postuliert ihre kulturelle Öffnung. Nach der bereits realisierten Installation im Baustellengerüst zum Denkmaltag 2020, ist für den 4. September 2021 der musikalische Auftakt und im Dezember die Präsentation fotografischer Arbeiten, sowie verschiedene weitere künstlerische Interventionen in den historischen Gebetstuben geplant.

Fokus

Die Gebetstuben sind ca. 8 m2 große Räume, die sich zum Außenraum hin öffnen lassen. Sie werden parallel zur, bzw. im Anschluss an die Baustellenzeit des Um- und Ausbaus der Marktkirche, nach denkmalgerechter Sanierung neu aktiviert und suchen über kulturelle Formate und Baustellenkunst die Verbindung zum Stadtraum. 2020/2021 geht es um ihre Wiederentdeckung und erste Öffnung (Förderung durch die Beisheim Stiftung), während ab 2022 ihre nachhaltige Aktivierung durch ein kuratorisches Programm und die Verankerung im lokalen Netzwerk im Vordergrund steht. (Förderung durch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt).

Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von der Marktkirchengemeinde Halle und dem Büro cappellerarchitekten.

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